Ein Schmorgericht zum Verlieben aus bestem Hof-Rindfleisch
Kennst du Ossobuco? Das ist ein echter italienischer Klassiker, der übersetzt „Knochen mit Loch“ bedeutet. Normalerweise wird er mit Kalbfleisch gemacht, aber mit unseren kräftigen Rinder-Beinscheiben wird dieses Gericht zu einem absoluten Festessen! Das Fleisch schmort so lange, bis es butterweich vom Knochen fällt. Das Geheimnis der herrlich sämigen Sauce? Der Knochen und das darin enthaltene Mark garen mit und sorgen für ein unvergleichliches Aroma.
Portionen: 4 Personen
Vorbereitungszeit: ca. 30 Minuten
Schmorzeit: ca. 2 bis 2,5 Stunden (je länger, desto zarter!)
Das brauchst du dafür:
Für das Fleisch und die Sauce:
• 4 dicke Rinder-Beinscheiben (ca. 3–4 cm dick – frag bei deiner nächsten Bestellung einfach danach!)
• 2 EL Mehl (zum Wenden)
• 2 EL Butterschmalz oder hoch erhitzbares Öl
• 1 große Zwiebel
• 2 Karotten und 1 kleines Stück Sellerieknolle
• 2 Knoblauchzehen
• 2 EL Tomatenmark
• 1/4 Liter trockener Rotwein (oder Weißwein, ganz nach deinem Geschmack)
• 1 Dose stückige Tomaten (ca. 400 g)
• ca. 1/2 Liter kräftige Rindsuppe
• 2 Lorbeerblätter und 1 Zweig Rosmarin
• Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für die „Gremolata“ (das aromatische Geheimnis obendrauf):
• 1 Bund frische Petersilie
• 1 Knoblauchzehe
• Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
So einfach geht’s – Schritt für Schritt:
1. Gemüse vorbereiten:
Schäle Zwiebel, Karotten, Sellerie und Knoblauch und schneide alles in feine, kleine Würfel. Je feiner das Wurzelgemüse, desto sämiger wird später die Sauce.
2. Das Fleisch vorbereiten:
Salze und pfeffere die Beinscheiben rundherum gut. Unser Tipp: Schneide die äußere Haut der Beinscheiben mit einem scharfen Messer an 3–4 Stellen leicht ein. Das verhindert, dass sich das Fleisch beim Anbraten wölbt! Wende die Scheiben danach im Mehl und klopfe überschüssiges Mehl ab.
3. Scharf anbraten:
Erhitze das Butterschmalz in einem großen Bräter oder einem weiten Schmortopf. Brate die bemehlten Beinscheiben von beiden Seiten kräftig an, bis sie schön braun sind. Nimm das Fleisch heraus und lass es kurz auf einem Teller rasten.
4. Die Sauce ansetzen:
Röste im verbliebenen Bratfett die Gemüsewürfel (Zwiebel, Karotten, Sellerie, Knoblauch) an, bis sie leicht Farbe nehmen. Rühre das Tomatenmark ein und röste es kurz mit. Lösche mit dem Rotwein ab und lasse ihn einkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Gib dann die Rindsuppe und die stückigen Tomaten dazu.
5. Geduldiges Schmoren:
Lege die angebratenen Beinscheiben zusammen mit dem ausgetretenen Fleischsaft, den Lorbeerblättern und dem Rosmarinzweig zurück in den Topf. Die Sauce sollte das Fleisch knapp bedecken. Deckel drauf und ab in den vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze (oder bei niedriger Hitze auf dem Herd). Lasse alles für ca. 2 bis 2,5 Stunden sanft schmoren. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich fast von selbst vom Knochen löst.
6. Die Frische-Explosion (Gremolata):
Während das Fleisch schmort, bereitest du die Gremolata zu: Hacke die Petersilie fein, würfle oder presse den Knoblauch sehr fein und vermische beides mit der Zitronenschale. Diese Mischung streust du später direkt über das fertige Gericht – für eine unglaubliche Frische!
7. Servieren:
Hebe die weichen Beinscheiben vorsichtig aus dem Topf, damit sie nicht zerfallen. Schmecke die Sauce mit Salz und Pfeffer ab (wenn du möchtest, kannst du sie vorher pürieren – wir lassen das Gemüse gerne stückig).
Was passt dazu?
Ein echter Klassiker zum Ossobuco ist ein cremiges Safranrisotto. Aber auch ein flaumiges Erdäpfelpüree, Polenta oder breite Bandnudeln eignen sich perfekt, um die herrliche Sauce aufzusaugen. Vergiss nicht, das Gericht auf dem Teller mit etwas Gremolata zu bestreuen!
Wir wünschen dir gutes Gelingen und einen wunderbaren Appetit!


